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So beheben Sie Probleme mit der Kindersicherung, die auf einem TP-Link-Modem-Router nicht richtig funktioniert

Troubleshooting
Aktualisiert November 4, 2026

Einleitung

Dieser Artikel enthält eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Fehlerbehebung bei Problemen mit der Kindersicherung von TP-Link Routern, beispielsweise wenn Websites fälschlicherweise gesperrt werden oder die Sperrung nicht wie erwartet funktioniert.

Fehlerbehebung

Gehen Sie wie folgt vor, um Probleme mit der Kindersicherung zu ermitteln und zu beheben. Prüfen Sie nach jedem Schritt, ob das Problem behoben wurde.

Schritt 1. Firmware des TP-Link Routers prüfen und auf die neueste Version aktualisieren

Methode 1. Manuelle Aktualisierung

  1. Laden Sie die neueste Firmware von der offiziellen Website (https://www.tp-link.com) herunter. Wählen Sie dort Ihr Routermodell aus, um die aktuelle Firmwaredatei herunterzuladen.
  2. Öffnen Sie am Modemrouter „Erweiterte Einstellungen“ > „System“ > „Update“ > „Lokales Update“, wählen Sie die entsprechende Option für Ihr Modell aus, klicken Sie auf „Durchsuchen“, wählen Sie die heruntergeladene Firmwaredatei aus und klicken Sie auf „Update“.

Methode 2. Online-Aktualisierung

  1. Wenn der Modemrouter online ist, können Sie seine Firmware unter „Erweiterte Einstellungen“ > „System“ > „Update“ > „Online-Update“ aktualisieren. Klicken Sie dazu auf „Suche nach Update“. Ist eine neuere Version verfügbar, wird der Router aktualisiert.

Ausführlichere Anweisungen finden Sie in FAQ652 auf der TP-Link-Website.

Seite für das Online-Firmware-Update im Webinterface des Routers

Schritt 2. Sicherstellen, dass das Endgerät direkt mit dem Router verbunden ist

Wenn Ihr Endgerät nicht direkt mit dem TP-Link Router verbunden ist, sondern beispielsweise über einen Repeater oder ein Mesh-Gerät, kann die Kommunikation zwischen Endgerät und Router beeinträchtigt werden. Dadurch funktioniert die Kindersicherung möglicherweise nicht ordnungsgemäß.

Für einen optimalen und stabilen Betrieb empfehlen wir, das Endgerät direkt mit dem TP-Link Router zu verbinden.

Schritt 3. Mit verschiedenen Geräten und Browsern testen

Versuchen Sie, dieselbe Website mit verschiedenen Geräten und Browsern aufzurufen. So lässt sich feststellen, ob das Problem nur bei einem bestimmten Gerät auftritt.

Schritt 4. IPv4-/IPv6-Konfiguration überprüfen

Wenn Sie einen TP-Link DSL-Modemrouter verwenden, prüfen Sie, ob das Modem sowohl eine IPv4- als auch eine IPv6-Adresse erhält. Ist nur eine IPv6-Adresse vorhanden, verwendet Ihr Internetanbieter möglicherweise DS-Lite.

In diesem Fall können Sie DS-Lite wie folgt konfigurieren:

Öffnen Sie „Erweiterte Einstellungen“ > „Netzwerk“ > „DSL-WAN“, klicken Sie auf „Bearbeiten“, aktivieren Sie „IPv6-Tunnel“ und wählen Sie „DS-Lite“ als Tunnelmechanismus.

Seite „IPv6-Tunneleinstellungen“ mit der DS-Lite-Konfiguration.

Schritt 5. Auf widersprüchliche Filterregeln prüfen

Öffnen Sie „Erweiterte Einstellungen“ > „Sicherheit“ und stellen Sie sicher, dass keine anderen Filter- oder Sicherheitsregeln mit der Kindersicherung in Konflikt stehen.

Seite „Sicherheitseinstellungen“ im Webinterface des Routers.

Schritt 6. Zielgerät erneut hinzufügen

Öffnen Sie „Erweiterte Einstellungen“ > „Kindersicherung“, klicken Sie auf „Bearbeiten“, entfernen Sie unter „Grundlegende Informationen“ > „Geräte“ das betreffende Gerät, fügen Sie es erneut hinzu und speichern Sie die Einstellungen. So können Sie verhindern, dass die Kindersicherung aufgrund einer geänderten IP-Adresse des Geräts nicht mehr funktioniert.

Seite „Kindersicherung“ mit der Geräteauswahl.

Schritt 7. Filterstufe und Sperrregeln überprüfen

Öffnen Sie „Erweiterte Einstellungen“ > „Kindersicherung“, klicken Sie auf „Bearbeiten“ und überprüfen Sie die Filterstufe.

Prüfen Sie, ob die eingestellte Filterstufe sowie die gesperrten Kategorien, Anwendungen und Schlüsselwortregeln Ihren Anforderungen entsprechen. Wenn die gewünschte Website einer gesperrten Kategorie angehört, kann der Zugriff unbeabsichtigt eingeschränkt sein.

Geben Sie immer den vollständigen Domainnamen statt einzelner Schlüsselwörter ein (zum Beispiel „www.facebook.com“ statt „facebook“). Eine gesperrte Website kann in manchen Fällen zu einer anderen Domain weiterleiten (z. B. einer Subdomain), die von der vorhandenen Regel nicht erfasst wird. Prüfen Sie in diesem Fall den Browserverlauf, ermitteln Sie die tatsächlich aufgerufene Domain und fügen Sie sie zur Sperrliste hinzu.

Seite „Kindersicherung“ mit den Einstellungen für die Filterstufe.

Schritt 8. Zeitsteuerung überprüfen

Öffnen Sie „Erweiterte Einstellungen“ > „Kindersicherung“, klicken Sie auf „Ändern“ und aktivieren Sie die „Zeitsteuerung“.

Stellen Sie sicher, dass die ausgewählten Zeiträume den erlaubten Zugriffszeiten entsprechen und die Zeitlimits korrekt eingestellt sind.

Seite „Kindersicherung“ mit den Einstellungen zur Zeitbegrenzung

Schritt 9. Verzögerung bis zum Wirksamwerden der Kindersicherung

Es kann bis zu einer Stunde dauern, bis Regeln der Kindersicherung wirksam werden. Diese Verzögerung kann gelegentlich durch eine falsche Systemzeit entstehen, beispielsweise infolge der Sommerzeitumstellung. Starten Sie in diesem Fall den Router neu, damit er die richtigen Zeiteinstellungen übernimmt.

Um mehr über die einzelnen Funktionen und Konfigurationsmöglichkeiten zu erfahren, besuchen Sie bitte das Download-Center und laden Sie dort das Handbuch für Ihr Produkt herunter.

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